|
. |
||
|
Hochschulsport |
|
|
|
. |
||
|
Verein
für Hochschulsport (VfH) e. V. an der Universität Bremen Sportturm - Badgasteiner Straße - 28359 Bremen
|
|
Der Vorstand : Mitglieder
der Hochschulsportkommission: Die GeschichteIm Oktober 1971 begann mit der Aufnahme des Lehr- und Forschungsbetriebes der Universität auch der Hochschulsport. Das Besondere am Bremer Hochschulsport, das sogenannte “Bremer Modell“, ist die mögliche Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern an den damals noch kostenlosen Kursen des Hochschulsports. Von den aktuell über 7.000 Teilnahmefällen pro Semester sind ein Drittel externe Teilnehmer/innen.
Zentrale Inhalte und Ziele des Hochschulsports der Gründerphase, wie breitensportlich orientiertes Angebot, Sport als Handlungsfeld sozialen Lernens gelten auch heute noch. Um die Universität finanziell zu entlasten, wurde die Gründung eines Fördervereins angedacht, der den Hochschulsport organisieren und weitgehend finanziell tragen sollte. Vor dem Schritt der Vereinsgründung 1986 faßt allerdings der Akademische Senat den Gründungsbeschluß zur Einrichtung eines “Zentrums für Hochschulsport“, dessen höchstes Gremium die “Hochschulsportkommission“ ist. Die Besetzung der Hochschulsportkommission ist sichtbarer Beweis der demokratischen Strukturen des Hochschulsports. Mitglieder sind: Zwei Professoren, ein wissenschaflicher Mitarbeiter aus dem sog. Akademischen Mittelbau, zwei Vertreter der Studentenschaft (Kursleitervertreter und Vertreter des ASTA), ein technischer Mitarbeiter und der Leiter des Hochschulsports. Hauptaufgabe der
Kommission sind die Überwachung und Gestaltung der konzeptionellen Belange
und Entwicklungen des Hochschulsports. Um die Planung und Durchführung der Hochschulsportkurse effektiver zu gestalten, gründet sich im Jahre 1986 der gemeinnützige “Verein für Hochschulsport e.V“ (VfH.) Dieser Verein wird vom Rektor der Universität beauftragt, den Hochschulsport zu organisieren und durchzuführen. Ein Kooperationsvertrag aus dem Jahre 1987 (Neufassung 2007) regelt die gegenseitigen Verpflichtungen. Der Geschäftsführer des Vereins wird der jeweilige Leiter des Zentrums für Hochschulsport. Um den Verein auch außerhalb der Universität im kommunalen Bereich anzubinden, wird der Verein, da er keinem Fachverband angeschlossen ist, außerordentliches Mitglied im Landessportbund Bremen.
Das VerflechtungsprinzipZiel dieses Projektes war es, durch den Sport die
traditionelle Trennung zwischen Universität und Stadt aufzubrechen. Der Hochschulsport in Bremen stellt auch heute noch ein Bindeglied zwischen Universität und Bevölkerung dar. In
den Sportkursen treiben externe Teilnehmer/innen und alle Statusgruppen der
Universität gemeinsam Sport.
Aber nicht nur die Öffnung des Hochschulsports für die nichtuniversitäre Bevölkerung charakterisiert den Verflechtungsgedanken, sondern auch das Bemühen des Hochschulsports, auf den verschiedensten Ebenen mit den übrigen Trägern des Bremer Sports zu kooperieren. Verpflechtung wird in diesem Sinne jedoch nicht eindimensional
verstanden, sondern es war und ist immer Aufgabe des Hochschulsports gewesen,
innovativ zu wirken, zu experimentieren und die Ergebnisse aus diesen
Prozessen in die Region zu transferieren. Bewegungs-, Spiel- und SportangebotIn einigen Kursen steht das Erlernen neuer Bewegungen und Sportarten im Mittelpunkt, andere Kurse setzen eine gewisse Leistungsstufe voraus, in anderen wiederum geht es vor allem um Freude an Bewegung, Spiel und Sport.
Der größte Teil der Kurse ist anfängerorientiert oder bietet Gelegenheit, unbekannte Sport- und Bewegungsarten und -formen zu “erschnuppern“. Damit wird eine Ausgewogenheit erreicht, die die Teilnehmer/innen zu erweiterten und regelmäßigen Formen des Breiten- und Freizeitsports hinführt. Auf diese Weise will der Hochschulsport das Konzept "Sport für alle" umsetzen.
Neben der breitensportlichen Orientierung und der Umsetzung des Verflechtungsgedankens bemüht sich der Hochschulsport auch, die sportlichen Angebote an einer sozialintegrativen Gesundheitsförderung zu orientieren.
Das Gesamtangebot des Hochschulsports erfüllt inhaltlich im wesentlichen folgende Voraussetzungen:
Der Aufgabenbereich Sport wird traditionell und entsprechend den Interessen der Teilnehmenden sehr weit gefaßt und entspricht mit seiner Vielfalt dem Prinzip, als “Sport für alle“ den ganzen Menschen anzusprechen. Er beinhaltet neben den “klassischen“ Sportarten im Breiten- und Wettkampfsport auch moderne Spiel- und Bewegungsformen sowie Angebote, bei denen Bewegung nur ein Element unter mehreren ist.
Hierzu gehören unter anderem:
Die Zielgruppen werden mit differenzierten Angeboten versorgt, die ihren jeweils spezifischen Neigungen und Fähigkeiten entsprechen. Die Entscheidungen über das Sportprogramm werden unter Berücksichtigung von finanziellen, organisatorischen und ökologischen Gesichtspunkten sowie orientiert an der sozialen Situation der Teilnehmer/innen getroffen. Gesellschaftlich benachteiligte Gruppen werden integrativ eingebunden, zum anderen aber nach Möglichkeit auch gezielt gefördert, um ihnen eigene Räume sozialer Teilhabe zu eröffnen. Die Förderung von Frauen auf allen Ebenen, wie sie die Hochschulgesetze, die Frauenförderpläne und deren Fort-schreibung fordern, gilt selbstverständlich auch für den Hochschulsport.
Die ZieleDer Hochschulsport an der Universität Bremen hat die Aufgaben, dazu beizutragen,
Der Hochschulsport ist somit einerseits eine studien- und arbeitsplatznahe, andererseits eine freizeitbezogene Dienstleistung mit bildungspolitischem Auftrag.
Identifikation und AußendarstellungDas Angebot in seiner ganzen Breite, ebenso wie besondere regionale, nationale und internationale Sport- und Kulturveranstaltungen wirken über den Rahmen der Universität hinaus und stärken deren Profil sowie ihre Darstellung in der Öffentlichkeit . Der Hochschulsport gestaltet nicht nur den
Lebensraum Universität, sondern unterstützt durch seine Inhalte, seine kulturelle
Ausstrahlung und seine integrativen Möglichkeiten die kommunale Einbindung
der Universität. Auch die Teilnahme von Studierenden der Universität an nationalen und internationalen Wettkämpfen, die vom Hochschulsport in Kooperation mit der Universitätsleitung organisiert und finanziert werden, dokumentieren die Leistungsfähigkeit einer Hochschule in der interessierten Öffentlichkeit.
Der Hochschulsport stellt ein Lernfeld zum Erproben und Erwerben persönlichkeitsbildender Fähigkeiten dar, wie beispielsweise Teamfähigkeit, soziale Kompetenz, Verständnis für demokratische Entscheidungsprozesse, für internationale und interkulturelle Kommunikation.
Der Hochschulsport ermöglicht studentisches Engagement und eröffnet damit eine Vielzahl von Mitbestimmungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, die für den Lebens- und Berufsweg qualifizieren können. Der Hochschulsport kann seinen Aufgaben nur gerecht werden, solange eine Teilhabe der Studierenden an dessen Entscheidungsprozessen gewährleistet ist.
Gerade Studierende mit ihrer kulturellen Offenheit, ihrem relativ flexiblen Zeitbudget sowie ihrer wechselnden und differenzierten Interessenlage ließen es bislang zu, konstruktiv mit aktuellen Trends aus Sport-, Bewegungs- und Jugendkultur umzugehen und dadurch zur Entwicklung einer eigenen (Bewegungs-) Kultur an der Universität beizutragen.
Durch Kooperation mit Forschung und Lehre (Studiengänge: Sportwissenschaft, Behindertenpädagogik, Primarstufe) bietet der Hochschulsport den Teilnehmer/innen vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Qualifikation/Fortbildung als Kursleiter/in in der pädagogischen Arbeit mit Bewegungs-, Spiel- und Sportgruppen.
Darüber hinaus ermöglicht die vom Verein für Hochschulsport herausgegebene wissenschaftliche Schriftenreihe die Veröffentlichungen hervorragender sportwissenschaftlicher Arbeiten.
|
|
|
|
. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Aquafitness |
Frisbee |
Kinderschwimmen |
Drachenboot paddeln |
Drachenfliegen |
Einradfahren |